Von der Entdeckung der Langsamkeit zum Agilen Management

In einer Welt, in der Geschwindigkeit und Veränderung in den höchsten Tönen gepriesen werden, scheint es für jemanden wie Sten Nadolnys John Franklin keinen Platz zu geben. Im Gegenteil: wer nicht schnell genug handelt, seinen Konkurrenten nicht immer einen Schritt voraus ist und wer nicht heute schon die Produkte von morgen auf den Markt bringt und die Ideen der Zukunft entwickelt, hat verloren – so zumindest liest es sich in aktuellen Managementratgebern. Das zugrundeliegende Mantra ist “Agilität“ und wird oft als Synonym für erfolgreiches Verhalten und Allheilmittel in einer komplexen Welt angesehen. Agilität scheint auf den ersten Blick darauf abzuzielen, etwas zu tun statt es zu lassen, etwas lieber schneller als langsamer voranzutreiben und sich flexibler statt gradlinig zu bewegen. Ob dies wirklich erfolgreicher ist, mag zunächst dahingestellt sein.

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Von der Entdeckung der Langsamkeit zum Agilen Management